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Was erwartet die Musikindustrie von Blockchain?


Über meine Person: Tobias Fank
Ich bin passionierter Musiker und interessiere mich für Politik. 2011 beschäftige wir uns in der politischen Jugendorganisation JU mit der Frage: Wie können Musiker die Gema umgehen, die horrende Gebühren von den Musikern für Auftritte, wie die Saalgröße verlangt?

Wir waren zu der Zeit politisch reaktiv. Bis auf ein Video was wir im Soho in Mannheim gegen den Gema-Wahn aufgenommen haben, fiel uns keine Antwort ein.
Ich muss sagen, dass mir erst 2016 nachdem ich die Blockchain studiert habe, die Antwort darauf klar gewesen ist.

Was ist die Antwort?

Es braucht eine Blockchain-basiertes Musikökonomie. Hier gibt es keine Mittelmänner, wie die Gema, die uns vorschreiben, wie viel wir für m^2 Platz zahlen müssen.

Das letzte Unternehmen welches mit der Blockchain Technologie das umgesetzt hat ist: Musiconomi (MCI)
Es arbeitet in dem es schlaue Verträge einsetzt, also Verträge, die ohne Notar, und unter Ausschluss von vier Augen stattfindet, schließt. Immer wenn das Musikstück, das in der Blockchain eines Künstler gespeichert wird, bekommt der Künstler automatisch Geld durch das Spielen des Liedes. Das passiert in Sekunden schnelle. Das kann daher funktionieren, da der Musiktitel für immer eine unverfälschbare Identifikationsnummer besitzt.

In der Zukunft können Musiker die Rechte ihrer Werke auf der Blockchain absichern. Für jede Veränderung an dem Musikstück, das Open-Source, für jeden zur Verfügung steht, muss Geld an den Künstler gezahlt werden.

Was ist für euch künstlerische Freiheit?

Für mich bedeutet es das Menschen Werte wie Freiheit, Leidenschaft ausdrücken können. Über die Blockchain Technologie lassen sich Musikstücke durch solche Werte von der Community bewerten. Wenn du einem Künstler wegen seiner Leidenschaftlichen Musik folgst, wirst du in der Zukunft, wenn sein Stück weiter an Wert steigt, mitverdienen. Du hast eine Art Aktie, ein so genannten Token.

Wie fantastisch ist das denn?

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